| |
Auf
jeden Fall wird der Boden rund um den Stall befestigt, um
im Frühling und im Herbst kein Schlammbad zu bekommen.
Später möchte ich auch ein Roundpen bauen.
Die Koppel wird am Anfang aus den 3 Großen Wiesen und
einem Stück Wald bestehen, sowie 2 kleineren Koppeln,
um die Pferde bei Bedarf in der Nähe des Stalls halten
zu können. Später möchte ich den Platz für
die Pferde aber ausweiten auf das gesamte Grundstück.
Meine
Pferde (also Hengste wie Stuten) werden alle zusammen in einer
Herde leben! Das war immer schon ein Traum von mir. Meine
Pferde auf einer riesigen Weide!
Erst vor kurzem bin ich auf eine interessante Internetseite
gestoßen. Es geht hierbei um Wildmanagement. In Amerika
wurde ein "Impfstoff" entwickelt, der verhindert,
dass die Tiere trächtig werden. Gestestet wurde er unter
anderem an Wildpferden. Wie weit die Entwicklungen da genau
sind weiß ich noch nicht, aber ich hoffe, dass die Impfung
in 2 Jahren in Kanada zu kaufen ist. Wer sich näher dafür
interessiert findet hier
einige Infos!
Hier möchte ich nun, so gut
ich kann erklären, wie man einen Offenstall, bzw. Laufstall
baut. Ich möchte nicht die Vor und Nachteile von Offenstall-
und Boxenhaltung darstellen. Dazu gibt es genug Informationen
im Netz und schlußendlich muß jeder für sich
selbst entscheiden. Ich persönlich kann mir für
meine Lieblinge keine andere Haltung als die im Offenstall
vorstellen! Ebensowenig werde ich auf baurechtliche Bestimmungen
eingehen da die ja meist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich
sind.
Wer den Schritt wagt und sich dazu entschließt seine
Pferde selbst zu versorgen wird damit viel Freude, aber auch
Arbeit und Sorgen haben. Trotzdem geht nichts über die
freien Entscheidungsmöglichkeiten und was vorallem schön
ist: das Handwerkliche!
Denken wir mal positiv und gehen davon aus, dass du schon
ein Grundstück gefunden hast. Entweder direkt bei deinem
Haus, oder ein Stück weit entfernt, und gehen daran den
Platzbedarf zu ermitteln:
Das
Gundstück:
Das Grundstück ist im Optimalfall 10.000m² groß
für 2 Großpferde. Mit dieser Fläche sollte
man bei gutem Boden und ausreichend Regen auch das Winterheu
selber herstellen können. Das erfordert aber natürlich
ein gewisses Weidemanagement und ausserdem einiges an Zeit!
Wer sein Heu lieber zukauft und ich erlaube mir mal zu schätzen,
dass das in ungefähr 95% der privaten Pferdehaltern der
Fall ist, kommt auch mit 5000m² aus. Mindestens sollten
es aber 2500 m² sein. Oft ist es aber einfach nicht möglich
diesen Anforderungen gerecht zu werden. In diesem Fall ist
es nötig besonders auf die Hygiene zu achten und den
Auslauf so zu gestalten, das die Pferde möglichst viel
Bewegung machen müssen um zwischen Ruhe und Freßbereichen
zu wechseln. Man kann auch Dinge zur Beschäftigung anbieten
wie z.B. den Auslauf mit kl. Hindernissen zu versehen, oder
Holz von Obstbäumen zum Knabbern. Ausserdem braucht ein
Pferd das tägl. geritten wird nicht ganz so viel Auslaufmöglichkeit,
wie ein Pferd das nur zum Wochenende bewegt wird.
Für
den Stall:
Pro
Pferd rechnet man ca. 8-10 m², je nach Größe.
Ich würde den Stall immer für 2 Pferde mehr planen
um genug Spielraum zu haben. Ausserdem sollte eine Reservebox
mit 9 m² eingeplant werden, falls mal ein Pferd krank
ist und extra gehalten werden muß.
Pro Pferd rechnet man ausserdem mit einem Platzbedarf für
das Futterlager von 30 - 35 m³ (die Kubikmeter erhält
man in dem man die Grundfläche, also Länge x Breite,
mit der Höhe multipliziert) . Ausserdem sollte natürlich
eine Sattelkammer mit eingeplant werden. 6 m² sollten
dafür reichen (bei ca. 4 Pferden). Wer will kann natürlich
auch noch eine Abstellkammer und ein Reiterstüberl mit
individuellen Maßen dazu bauen. Auch der Putzplatz kann
nach eigenem Ermessen gestaltet werden.
So,
und nun an die Arbeit!
Zuerst
plant man alles auf Papier. Man zeichnet in sein Grundstück
ein, wo das Stallgebäude, die einzelnen Koppeln, und
sonstige Einrichtungen (Viereck etc...) liegen sollen. Ich
würde auch die Umgebung des Grundstückes mit einbeziehen.
Also wo ist die Zufahrt (die Seite zur Strasse), von wo kommt
der Wind etc....
Die offene Seite des Stalles zeigt natürlich weg von
der Wetterseite. Ausserdem würde ich den Stall eher an
die Straßenseite bauen, denn dann hat man es leichter
wenn man Heu geliefert bekommt. Ausserdem muß man im
Winter nicht so weit gehen, um die Pferde zu füttern.
Beispiel
10.000 m²:
Beispiel
2.500 m²
Beispiel:
unser Stall:
Beispiel:
Stall mit Gartenbereich (Gemüse)
Werzeugl, dass am Bauplatz nicht fehlen sollte:
Scheibtruhe,
Stichschaufel, Kübel
Hammer, Kneifzange, Schraubenzieher und Schraubenschlüssel,
Beil und Messer
Wasserwaage, Bandmaß, Mauerschnur, Senklot
Spannsäge, Fuchsschwanz, Bohrer, Bohrmaschine, Akubohrer,
Tacker, Betonmischmaschine, Brunnen-Bohrramme, Minibagger,
Zementtonne, Abdeckplane
So,
unsere Skizze ist nun also am Papier. Das war ja noch nicht
so kompliziert. Schwieriger wird es aber nun schon im nächsten
Schritt, wenn wir die Eckpunkte vom Papier auf den Boden bringen
wollen! Dies macht man wie folgt:
| 1.
Man sucht sich einen Eckpunkt des Stalles und setzt dort
den ersten kleinen Markierungspflock. Von dort mißt
man nun 4 m entlang der zukünftigen Gebäudefläche
ab und setzt daran wieder einen kleinen Pflock. Am besten
man spannt dazwischen eine Schnur! |
|
2.
Nun schlägt man dan Pflock 1 eine Schnur mit 3 Metern
und an Pflock 2. eine Schnur mit 5 Metern.
Die 5 Meter lange wird diagonal gelegt. Dort wo die 3
Meter lange mit der 5 Meter langen kreuzt setzt man den
3. Markierungspflock!
Nun hat man 3 Eckpunkte!
Soll der Stall länger werden als 4 Meter, dann wiederholt
man nun den Vorgang indem man einfach Pflock 2 als Ausgangspunkt
(also als Pflock 1) annimmt! Auf diese Weise erhält
man lauter Rechte Winkel, und die braucht man natürlich,
wenn man will dass das Gebäude länger steht.
4 Meter ist übrigens auch der Abstand den die Stallpfosten
maximal entfernt sein sollen! |
 |
3.
Hat man nun die Grundfläche für seinen Stall
mit Pflöcken eingerahmt, so mißt man zur
Kontrolle noch die Diagonalen, welche gleich lang sein
müssen.
Die Eckpunkte die wir nun mit Pflöcken markiert
haben dienen nur als Provisorium, denn sie müssen
spätestens beim Fundamentaushub entfernt werden.
Deswegen baut man nun um jeden Eckpflock eine "Ecke"
aus 3 Pfosten und 3 Brettern.
Daran
nagelt man nun eine Schnur oder einen Draht wie auf
dem Bild dargestellt. Dadurch erhält man seine
Fluchtlinien für den Stall! |
|
Nun geht es ans Setzen der Stützpfosten und damit auch
an das Fundament!
Für welches Fundament du dich entscheidest liegt nicht
zuletzt an den baulichen Genehmigungen!
Man kann ein Punkt oder Streifenfundament
verwenden oder, bei einfachen Weidehütten reichen meiner
Meinung nach auch diese metallischen Bodenverankerungen aus.
Wir werden jedoch schon ein Betonfundament bauen. Ob Punkt
oder Streifen stehen aber noch offen. Wichtig ist nur, dass
man, wenn man den Steher direkt einbetoniert ihn in ein Sackerl
gibt, damit man Holzschutzmittel einfüllen kann. Ansonsten
gibt es noch Stahlankerbefestigungen die wegen der Feuchtigkeit
des Bodens immer zu empfehlen sind. Dabei berührt der
Pfosten den Boden nicht!
| Ob
man als Pfosten Rund- oder Kantenhölzer verwendet
ist grundsätzlich egal. Rundhölzer sind billiger
aber dafür kann man mit Kanthölzern genauer
und leichter arbeiten. Zum Verbinden von Kanthölzern
eignen sich normale Winkel. Für Rundhölzer gibt
es vorgefertigte verzinkte Stahlbleche die praktischerweise
auch schon vorgelocht sind. Diese werden beim Betonieren
mit eingegossen! |
 |
Grundsätzlich
sollte das Fundament unter die Frostgrenze reichen, das heißt
hier in Österreich vermut. zw. 80-100 cm. In Kanada werde
ich ev. etwas weiter buddeln dürfen! Es sollte ausserdem
20-25 cm über den Boden hinausragen und bildet damit
eine Wassersperrschicht.
Die Pfosten werden, nachdem der Beton getrocknet ist, immer
paarweise gesetzt und auch immer gleich durch den jeweiligen
Dachbalken miteinander verbunden! Die Abstände dazwischen
sollten dabei nicht mehr als 4 Meter betragen.
| Wie
schon gesagt, es gibt sowohl für Kanthölzer
als auch für Rundhölzer verzinkte Verbindungsstücke
in unterschiedlichsten Formen. Damit lassen sich die Dachbalken
sicher und stabil an die Pfosten befestigen. |
 |
Beim Setzen der Pfosten muß man weiters unterscheiden,
ob man nun ein Satteldach oder ein Pultdach machen möchte.
Beim Satteldach sind die Stützpfosten alle gleich lang.
Beim Pultdach hingegen, muß man, um ein Gefälle
zu bekommen, Pfosten mit unterschiedlicher Höhe verwenden.
Grundsätzlich sollte der Stall an der offenen Seite beim
Pultdach sowie beim Satteldach mindestens 3 Meter besser 3,40
m hoch sein. Will man einen Dachboden einrichten um Heu dort
zulagern, muß das Gebäude entsprechend größer
sein. Bei uns ist das aber nicht der Fall! Breit sollte der
Stall übrigens mindestens 4 Meter sein, damit die Pferde
sich problemlos umdrehen und ausweichen können.
Weiters kann man auch schon die Pfosten für die Raumteilungen
setzen.
Nun sollte man sich Gedanken darüber machen, woher man
das Wasser für seine Pferde nimmt. Hat man keinen Anschluß
an eine Wasserleitung, muß man einen
Brunnen bohren. Dies muß vor der Dacheindeckung
geschehen, da man nach oben hin viel Platz braucht. Praktischer
Weise sollte der Brunnen im Stallgebäude (z.B.: in der
Sattelkammer, oder im Reiterstüberl) angelegt werden.
Das hat den Vorteil, dass die Leitung im Winter nicht so rasch
einfriert.
Auch noch bevor das Dach gedeckt wird würde ich den Boden
im Stall machen.
Es
gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten den Stallboden
zu gestalten. Z.B.: könnte man ihn betonieren. Beton
ist aber sehr hart und ausserdem kalt und ist deswegen weniger
zu empfehlen.
In jedem Fall sollte der Boden im Stall höher liegen
als in der Umgebung, damit das Wasser nicht so leicht eindringen
kann! Man hebt zunächst den Boden um ca. 30 cm aus. Dann
befüllt man ihn mit ca. 15 cm grober Kiesschicht und
weiteren 15 cm groben Sand. Darauf kommen dann mindestens
10 cm Einstreu. Eine weitere Methode wären Holzpflasterböden
oder Stallmatten wie sie z.B.: von
dieser Firma angeboten werden.
Auch
die Fläche vor dem Stall sollte mindestens 2 Meter weit
befestigt werden, ebenso die Böden des Freßbereichs
und des Futterlagers. Das kann grob abgestrichener Beton sein,
oder z.B Rasengittersteine (mit möglichst kleinen Öffnungen)
oder auch Bodenplatten aus Kunststoff wie sie unter obigem
Link zu finden sind. Günstig, falls man Bezugsquellen
hat, sind auch alte Eisenbahnschwellen aus Holz. Mit ihnen
kann man später nicht nur z.B.: den Reitplatz einrahmen
sondern auch den Boden vor dem Stall auslegen. Das ist alles
eine Kostenfrage.
Hat
man sich dazu entschlossen den Stall nicht an die Strassenseite
zu bauen, sollte auch von dort aus ein befestigter Boden zum
Stall führen.
Zusätzlich sollte nicht nur der Bereich vor dem Stall
befästig sein, sondern auch ein Teil der Koppel - damit
die Pferde im Winter nicht nur im Schlamm stehen können.
Verwendet man Rasengittersteine muß man diese mit
groben Sand auffüllen und dafür sorgen, dass sie
auch immer schön aufgefüllt bleiben. Ansonsten können
Huf- und Hautverletzungen die Folge sein. Hier findest Du
eine Verlegeanleitung!
Den Boden in den Nebenräumen (Futter, Sattelkammer, etc...)
würde ich erst nach Dacheindeckung verlegen. Allerdings
kann man zusammen mit dem Stallboden hier ca. 10 cm ausheben,
eine Schutzfolie (damit kein Gras hochwächst) legen und
mit groben Schotter auffüllen.
Das Dach:
Das
Dach kann man entweder mit Ziegeln oder asbestfreien Bitumenwellplatten
decken.
Ziegeleindeckungen
benötigen allerdings einen steileren Winkel weswegen
sie eher für Satteldächer geeignet sind. Bitumenwellplatten
sind einfach zu verlegen und man kann auch Lichtplatten einbauen,
um für mehr Tageslicht zu sorgen.
Wie schon
erwähnt kommt entweder ein Pultdach oder ein Satteldach
in Frage.
Ist
das Dach fertig kann man daran gehen, die Regenrinnen zu montieren.
An der Rüchseite des Daches (im Falle eines Satteldachen
an beiden Seiten!) sollte eine Regenrinne montiert werden.
Dies verhindert dass der Boden zu sehr aufweicht und ausserdem
kann man das Wasser in einer Tonnen sammeln und für den
Gemüsegarten oder anderes verwenden. Man könnte
das Wasser auch in eine Pferdeschwemme leiten,
falls man eine solche anlegen möchte. Das lohnt aber
erst ab einer gewissen Dachfläche.
Die Aussenwände des Stalls kann man mit Brettern entweder
horizontal oder vertikal verschließen. Ich bin eher
für vertikal weil das meiner Meinung nach einfacher ist
als vertikal. Man muß dafür zunächst die Stützpfosten
untereinander verbinden. Dies macht man am besten mit 3 Balken.
Der erste kommt ca. 30 cm über den Boden. Der zweite
kommt in die Mitte und der dritte ist entweder beim Satteldach
ganz oben oder beim Pultdach auf Höhe des niedrigsten.

Dann
kann man die Bretter vertikal so annageln, dass das Ende der
Bretter bis wenige cm über dem Boden endet. Da zwischen
den Brettern meist ein Spalt bleibt überbrückt man
diesen mit einer schmalen Leiste. Das Holz für die Aussenwand
sollte imprägniert sein um es vor der Witterung zu schützen.
Möchte man horizontal arbeiten macht man das am besten
mit der sog. Stülpschalung.
Bei beiden kann man natürlich auch Fenster aussparen.
In
unserer Gegend reicht es, wenn der Stall nur eine normale
Außenwand aus Brettern hat. Für unseren Stall in
Kanada ist es notwendig ihn zu isolieren und auch eine Innenverkleidung
zu machen (ist im Winter ja doch kälter als in good old
Austria).
Man kann bei einem Teil des Stalles auch nur bis zur Hälfte
verbrettern und dann den oberen Bereich mit Windschutznetzen
bespannen. Das ist eine wunderbare Sache, da die Pferde immer
Frischluft ohne Zug bekommen!
BILD
Die Ein- und Ausgänge für die Pferde
sollten mindestens 1,20 m breit sein und 2,30m hoch. Zudem
sollte es immer 2 Ein- bzw. Ausgänge geben um dem rangniedrigeren
Tier eine Ausweichmöglichkeit zu geben. Der Liegebereich
kann unterteilt sein, damit jedes Pferd seine Ruhe hat wenn
es will.
BILD
Nebenräume:
Dazu zählen Futterkammer und Strohlagerraum, Sattelkammer
und Reiterstüberl falls vorhanden.
Futterkammer und Strohlager benötigen ein "luftiges"
Klima, aber nicht feucht! Das verhindert die Bildung von Schimmel.
Den Boden würde ich zunächst mit einer PVC - Folie
abdecken um zum einen den Aufwuchs zu verhindern und zum anderen
die Feuchtigkeit fern zu halten. In vielen Büchern steht,
man soll nun den Boden bis 10 cm über dem Normalniveau
betonieren und dazwischen immer wieder Holzlatten hineindrücken,
an die man später die Bretter für den Boden befestigen
kann. Ich bin nicht sicher, ob nicht nur eine PVC Folie reicht.
Über diese würde ich dann im Abstand von ca. 80
cm Balken legen und diese dann mit stabilen Brettern verbinden
und somit den Boden schließen. Man könnte da noch
Schlitze im Boden berücksichtigen die eine Luftzirkulation
ermöglichen. Den Boden in der Sattelkammer und im Reiterstüberl
würde ich genauso machen - natürlich ohne Schlitze!
Die Wand sollte zur Wetterseite hin geschlossen sein. Die
gegenüberliegende kann man jedoch - sofern der Überstand
des Dachen weit genug ist (ca. 1 m) als Schlitzwand anlegen
so dass man beim Schließen der Wand immer ein Brett
innen und eines Aussen anschlägt. Oder man baut ein einfaches
Gitter aus Holzlatten.
Futterstände:
Der Abstand zwischen den Trennwenden sollte ca. 80 cm betragen
und mindestens 2,5 m weit + 0,5 m für den Futtertisch
sein.
Abschlußarbeiten:
Befestigen von Lecksteinhalter:
Lecksteine, bes. Salzlecksteine sollten meiner Meinung nach
immer angeboten werden! Ich würde sie an unterschiedlichen
Stellen und auch in unterschiedlichen Höhen befestigen!
Ich sehe das bei unseren Pferden - sie strecken sich dann
unterschiedlich und das tut ihnen glaub ich gut. Ausserdem
würde ich keine fixen Lecksteinhalter verwenden sondern
die Steine aufhängen. Die Pferde spielen dann auch etwas
damit. Wer sich aber an die Standartmaße halten will
sollte den Halter in Höhe von 2/3 des Wiederrists, also
ca. in Höhe von 1 m befästigen.
Bau einer Futterraufe:
PVC - Vorhang:
Man verwendet durchsichtige Weich-PVC-Steifen
mit einer Breite von 20-40 cm und einer Stärke von 2
- 5 mm. Ich würde eher zu den dickeren tendieren!. Die
Steifen müssen auf jeden Fall so montiert werden, dass
sie den Boden nicht berühren! Die Streifen sollten mindestens
5 cm überlappen. Man kann auch 2 Schichten machen, was
sich in bes. windigen Gegenden bewährt.
Insektenschutz:
Hier in Österreich wird wohl ein PCV Vorhang
und ev. diese ekligen Steifen, an denen die Fliegen kleben
bleiben als Insektenschutz ausreichend sein.
Wer aber in bes. blutrünstigen Gegend wohnt, wo es jede
Menge kleiner Blutsauger gibt wird sich ebenfalls damit beschäftigen
müssen.
Zum Glück scheint auf dem Platz wo wir den Stall bauen
wollen irgendwas zu wachsen was diese Monster vertreibt. Ich
hoffe nur das ich diese Pflanze nicht versehentlich beim Stallbau
entferne.
Grundsätzlich gibt es aber jede Menge Pflanzen die einen
Duft ausstrahlen den Insekten meiden. Dazu gehöeren z.B:....
Elektroinstallationen
Wasserinstallationen
Dazu gehört das Bohren eines Brunnens. Wie erwähnt
sollte diese Arbeit vor der Dacheindeckung vorgenommen werden.
Auch wenn der Offenstall an der Hausanlage oder nahe daran
ist, lohnt es sich einen Brunnen für die Pferde zu schlagen,
da diese bis zu ... l pro Tag trinken.
Bepflanzung:
Bei unserem Stall ist dieser Teil nicht erforderlich,
da wir wirklich genug Bäume und Sträucher auf den
Koppeln haben! Dennoch will ich jede Menge Bepflanzung vornehmen
einfach um das Gesamtbild zu verschönern. Bäume
locken auch Vögel an und diese fressen lästige Insekten.
Ein weiterer Effekt ist der Windschutz und der Schattenspender!Da
der Koppelzaun ja an der Vorderseite des Stalles beginnen
sollte, um ein "auffressen" von Seiten der Pferde
zu vermeiden, bleibt hier also ein hübscher Bereich für
z.B. ein Gemüsebeet! Oder ein kleiner Platz zum Sitzen
mit einem Griller! Man könnte ihn auch als Parkplatz
nutzen falls nötig, oder einen kleinen Hühnerstall
anbauen (es geht doch nichts über Freilandeier).
Weide:
IST
IN ARBEIT, BITTE GEDULD!
Hallo
Wanderreiter! Da wir selber begeisterte Wanderreiter sind,
möchten wir auf unserem Grundstück einen Rastplatz
für Euch einrichten. Hier könnt ihr Eure Pferde
in einer kl. Koppel laufen lassen oder anhängen. Es gibt
Zugang zu Wasser um die Pferde zu tränken. Ausserdem
liegt immer etwas Heu bereit.
Für den 2 Beiner gibt es eine gemütliche Rastbank.
Wir hoffen damit ein Beispiel für andere Pferdehalter
zu setzten und dass es bald viele solcher pferdefreundlicher
Rastplätze gibt, so dass sich ein Netzwerk bildet, das
alle Wanderreiter nutzen können!
Das ist eine kostenlose Einrichtung, also haltet sie bitte
sauber und werft den Müll in die Behälter, damit
auch andere nach Euch sich daran erfreuen können. Dort
werdet ihr außerdem ein Gästebuch finden. Wir würden
uns über einen Eintrag von Euch sehr freuen.
|
|