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NOCH IN ARBEIT, BITTE UM GEDULD!
So (oder so ähnlich)baut man einen Stall:


Unseren Stall in Kanada zu bauen ist mein nächstes Vorhaben. Leider wird es sich diesen Sommer noch nicht ausgehen!

Ich möchte als Baumaterial eigentlich fast ausschließlich Holz verwenden (ausser nat. für das Dach und den Boden) . Der Stall selbst soll für 10 Pferde gebaut werden - man weiß ja nie, wie schnell sie sich vermehren!

Den Bau werde ich hier dann natürlich mit Fotos dokumentieren. Einige Sachen die zum Stallbau gehören werden für mich wegfallen wie z.B.: das Koppelmanagement, andere kommen dazu wie z.B. eine ausreichende Isolierung, da es in Kanada im Winter ja doch recht frostig sein kann.

Grundsätzlich möchte ich 2 Gebäude erstellen. Das eine, soll den Schlafraum (Offenstall), die Sattelkammer und einen Strohlagerplatz beinhalten. An diesem Gebäude wird auch ein Putzplatz angehängt sowie ein kl. Stall für Schafe und Hühner. Das Zweite ist für die Futterkammer und die Freßstände vorgesehen. Und soll sich dem ersten gegenüber befinden. Zwischen den beiden Gebäuden möchte ich einen Zaun mit Hecke aufstellen, damit die Pferde, wenn sie vom Schlaf zum Freßbereich wandern praktisch gezwungen sind, mehr Bewegung zu machen.

 
 

Auf jeden Fall wird der Boden rund um den Stall befestigt, um im Frühling und im Herbst kein Schlammbad zu bekommen.
Später möchte ich auch ein Roundpen bauen.

Die Koppel wird am Anfang aus den 3 Großen Wiesen und einem Stück Wald bestehen, sowie 2 kleineren Koppeln, um die Pferde bei Bedarf in der Nähe des Stalls halten zu können. Später möchte ich den Platz für die Pferde aber ausweiten auf das gesamte Grundstück.

Meine Pferde (also Hengste wie Stuten) werden alle zusammen in einer Herde leben! Das war immer schon ein Traum von mir. Meine Pferde auf einer riesigen Weide!

Erst vor kurzem bin ich auf eine interessante Internetseite gestoßen. Es geht hierbei um Wildmanagement. In Amerika wurde ein "Impfstoff" entwickelt, der verhindert, dass die Tiere trächtig werden. Gestestet wurde er unter anderem an Wildpferden. Wie weit die Entwicklungen da genau sind weiß ich noch nicht, aber ich hoffe, dass die Impfung in 2 Jahren in Kanada zu kaufen ist. Wer sich näher dafür interessiert findet hier einige Infos!

Hier möchte ich nun, so gut ich kann erklären, wie man einen Offenstall, bzw. Laufstall baut. Ich möchte nicht die Vor und Nachteile von Offenstall- und Boxenhaltung darstellen. Dazu gibt es genug Informationen im Netz und schlußendlich muß jeder für sich selbst entscheiden. Ich persönlich kann mir für meine Lieblinge keine andere Haltung als die im Offenstall vorstellen! Ebensowenig werde ich auf baurechtliche Bestimmungen eingehen da die ja meist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich sind.

Wer den Schritt wagt und sich dazu entschließt seine Pferde selbst zu versorgen wird damit viel Freude, aber auch Arbeit und Sorgen haben. Trotzdem geht nichts über die freien Entscheidungsmöglichkeiten und was vorallem schön ist: das Handwerkliche!
Denken wir mal positiv und gehen davon aus, dass du schon ein Grundstück gefunden hast. Entweder direkt bei deinem Haus, oder ein Stück weit entfernt, und gehen daran den Platzbedarf zu ermitteln:

Das Gundstück:
Das Grundstück ist im Optimalfall 10.000m² groß für 2 Großpferde. Mit dieser Fläche sollte man bei gutem Boden und ausreichend Regen auch das Winterheu selber herstellen können. Das erfordert aber natürlich ein gewisses Weidemanagement und ausserdem einiges an Zeit! Wer sein Heu lieber zukauft und ich erlaube mir mal zu schätzen, dass das in ungefähr 95% der privaten Pferdehaltern der Fall ist, kommt auch mit 5000m² aus. Mindestens sollten es aber 2500 m² sein. Oft ist es aber einfach nicht möglich diesen Anforderungen gerecht zu werden. In diesem Fall ist es nötig besonders auf die Hygiene zu achten und den Auslauf so zu gestalten, das die Pferde möglichst viel Bewegung machen müssen um zwischen Ruhe und Freßbereichen zu wechseln. Man kann auch Dinge zur Beschäftigung anbieten wie z.B. den Auslauf mit kl. Hindernissen zu versehen, oder Holz von Obstbäumen zum Knabbern. Ausserdem braucht ein Pferd das tägl. geritten wird nicht ganz so viel Auslaufmöglichkeit, wie ein Pferd das nur zum Wochenende bewegt wird.

Für den Stall:

Pro Pferd rechnet man ca. 8-10 m², je nach Größe. Ich würde den Stall immer für 2 Pferde mehr planen um genug Spielraum zu haben. Ausserdem sollte eine Reservebox mit 9 m² eingeplant werden, falls mal ein Pferd krank ist und extra gehalten werden muß.

Pro Pferd rechnet man ausserdem mit einem Platzbedarf für das Futterlager von 30 - 35 m³ (die Kubikmeter erhält man in dem man die Grundfläche, also Länge x Breite, mit der Höhe multipliziert) . Ausserdem sollte natürlich eine Sattelkammer mit eingeplant werden. 6 m² sollten dafür reichen (bei ca. 4 Pferden). Wer will kann natürlich auch noch eine Abstellkammer und ein Reiterstüberl mit individuellen Maßen dazu bauen. Auch der Putzplatz kann nach eigenem Ermessen gestaltet werden.

So, und nun an die Arbeit!

Zuerst plant man alles auf Papier. Man zeichnet in sein Grundstück ein, wo das Stallgebäude, die einzelnen Koppeln, und sonstige Einrichtungen (Viereck etc...) liegen sollen. Ich würde auch die Umgebung des Grundstückes mit einbeziehen. Also wo ist die Zufahrt (die Seite zur Strasse), von wo kommt der Wind etc....
Die offene Seite des Stalles zeigt natürlich weg von der Wetterseite. Ausserdem würde ich den Stall eher an die Straßenseite bauen, denn dann hat man es leichter wenn man Heu geliefert bekommt. Ausserdem muß man im Winter nicht so weit gehen, um die Pferde zu füttern.

Beispiel 10.000 m²:

Beispiel 2.500 m²

Beispiel: unser Stall:

Beispiel: Stall mit Gartenbereich (Gemüse)

Werzeugl, dass am Bauplatz nicht fehlen sollte:

Scheibtruhe, Stichschaufel, Kübel
Hammer, Kneifzange, Schraubenzieher und Schraubenschlüssel, Beil und Messer
Wasserwaage, Bandmaß, Mauerschnur, Senklot
Spannsäge, Fuchsschwanz, Bohrer, Bohrmaschine, Akubohrer, Tacker, Betonmischmaschine, Brunnen-Bohrramme, Minibagger, Zementtonne, Abdeckplane

So, unsere Skizze ist nun also am Papier. Das war ja noch nicht so kompliziert. Schwieriger wird es aber nun schon im nächsten Schritt, wenn wir die Eckpunkte vom Papier auf den Boden bringen wollen! Dies macht man wie folgt:

1. Man sucht sich einen Eckpunkt des Stalles und setzt dort den ersten kleinen Markierungspflock. Von dort mißt man nun 4 m entlang der zukünftigen Gebäudefläche ab und setzt daran wieder einen kleinen Pflock. Am besten man spannt dazwischen eine Schnur!
 
2. Nun schlägt man dan Pflock 1 eine Schnur mit 3 Metern und an Pflock 2. eine Schnur mit 5 Metern.
Die 5 Meter lange wird diagonal gelegt. Dort wo die 3 Meter lange mit der 5 Meter langen kreuzt setzt man den 3. Markierungspflock!
Nun hat man 3 Eckpunkte!
Soll der Stall länger werden als 4 Meter, dann wiederholt man nun den Vorgang indem man einfach Pflock 2 als Ausgangspunkt (also als Pflock 1) annimmt! Auf diese Weise erhält man lauter Rechte Winkel, und die braucht man natürlich, wenn man will dass das Gebäude länger steht. 4 Meter ist übrigens auch der Abstand den die Stallpfosten maximal entfernt sein sollen!

3. Hat man nun die Grundfläche für seinen Stall mit Pflöcken eingerahmt, so mißt man zur Kontrolle noch die Diagonalen, welche gleich lang sein müssen.
Die Eckpunkte die wir nun mit Pflöcken markiert haben dienen nur als Provisorium, denn sie müssen spätestens beim Fundamentaushub entfernt werden.
Deswegen baut man nun um jeden Eckpflock eine "Ecke" aus 3 Pfosten und 3 Brettern.

Daran nagelt man nun eine Schnur oder einen Draht wie auf dem Bild dargestellt. Dadurch erhält man seine Fluchtlinien für den Stall!

 


Nun geht es ans Setzen der Stützpfosten und damit auch an das Fundament!

Für welches Fundament du dich entscheidest liegt nicht zuletzt an den baulichen Genehmigungen!
Man kann ein Punkt oder Streifenfundament verwenden oder, bei einfachen Weidehütten reichen meiner Meinung nach auch diese metallischen Bodenverankerungen aus. Wir werden jedoch schon ein Betonfundament bauen. Ob Punkt oder Streifen stehen aber noch offen. Wichtig ist nur, dass man, wenn man den Steher direkt einbetoniert ihn in ein Sackerl gibt, damit man Holzschutzmittel einfüllen kann. Ansonsten gibt es noch Stahlankerbefestigungen die wegen der Feuchtigkeit des Bodens immer zu empfehlen sind. Dabei berührt der Pfosten den Boden nicht!

Ob man als Pfosten Rund- oder Kantenhölzer verwendet ist grundsätzlich egal. Rundhölzer sind billiger aber dafür kann man mit Kanthölzern genauer und leichter arbeiten. Zum Verbinden von Kanthölzern eignen sich normale Winkel. Für Rundhölzer gibt es vorgefertigte verzinkte Stahlbleche die praktischerweise auch schon vorgelocht sind. Diese werden beim Betonieren mit eingegossen!

Grundsätzlich sollte das Fundament unter die Frostgrenze reichen, das heißt hier in Österreich vermut. zw. 80-100 cm. In Kanada werde ich ev. etwas weiter buddeln dürfen! Es sollte ausserdem 20-25 cm über den Boden hinausragen und bildet damit eine Wassersperrschicht.

Die Pfosten werden, nachdem der Beton getrocknet ist, immer paarweise gesetzt und auch immer gleich durch den jeweiligen Dachbalken miteinander verbunden! Die Abstände dazwischen sollten dabei nicht mehr als 4 Meter betragen.

Wie schon gesagt, es gibt sowohl für Kanthölzer als auch für Rundhölzer verzinkte Verbindungsstücke in unterschiedlichsten Formen. Damit lassen sich die Dachbalken sicher und stabil an die Pfosten befestigen.

Beim Setzen der Pfosten muß man weiters unterscheiden, ob man nun ein Satteldach oder ein Pultdach machen möchte. Beim Satteldach sind die Stützpfosten alle gleich lang. Beim Pultdach hingegen, muß man, um ein Gefälle zu bekommen, Pfosten mit unterschiedlicher Höhe verwenden. Grundsätzlich sollte der Stall an der offenen Seite beim Pultdach sowie beim Satteldach mindestens 3 Meter besser 3,40 m hoch sein. Will man einen Dachboden einrichten um Heu dort zulagern, muß das Gebäude entsprechend größer sein. Bei uns ist das aber nicht der Fall! Breit sollte der Stall übrigens mindestens 4 Meter sein, damit die Pferde sich problemlos umdrehen und ausweichen können.

Weiters kann man auch schon die Pfosten für die Raumteilungen setzen.

Nun sollte man sich Gedanken darüber machen, woher man das Wasser für seine Pferde nimmt. Hat man keinen Anschluß an eine Wasserleitung, muß man einen Brunnen bohren. Dies muß vor der Dacheindeckung geschehen, da man nach oben hin viel Platz braucht. Praktischer Weise sollte der Brunnen im Stallgebäude (z.B.: in der Sattelkammer, oder im Reiterstüberl) angelegt werden. Das hat den Vorteil, dass die Leitung im Winter nicht so rasch einfriert.

Auch noch bevor das Dach gedeckt wird würde ich den Boden im Stall machen.
Es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten den Stallboden zu gestalten. Z.B.: könnte man ihn betonieren. Beton ist aber sehr hart und ausserdem kalt und ist deswegen weniger zu empfehlen.
In jedem Fall sollte der Boden im Stall höher liegen als in der Umgebung, damit das Wasser nicht so leicht eindringen kann! Man hebt zunächst den Boden um ca. 30 cm aus. Dann befüllt man ihn mit ca. 15 cm grober Kiesschicht und weiteren 15 cm groben Sand. Darauf kommen dann mindestens 10 cm Einstreu. Eine weitere Methode wären Holzpflasterböden oder Stallmatten wie sie z.B.: von dieser Firma angeboten werden.

Auch die Fläche vor dem Stall sollte mindestens 2 Meter weit befestigt werden, ebenso die Böden des Freßbereichs und des Futterlagers. Das kann grob abgestrichener Beton sein, oder z.B Rasengittersteine (mit möglichst kleinen Öffnungen) oder auch Bodenplatten aus Kunststoff wie sie unter obigem Link zu finden sind. Günstig, falls man Bezugsquellen hat, sind auch alte Eisenbahnschwellen aus Holz. Mit ihnen kann man später nicht nur z.B.: den Reitplatz einrahmen sondern auch den Boden vor dem Stall auslegen. Das ist alles eine Kostenfrage.

Hat man sich dazu entschlossen den Stall nicht an die Strassenseite zu bauen, sollte auch von dort aus ein befestigter Boden zum Stall führen.

Zusätzlich sollte nicht nur der Bereich vor dem Stall befästig sein, sondern auch ein Teil der Koppel - damit die Pferde im Winter nicht nur im Schlamm stehen können. Verwendet man Rasengittersteine muß man diese mit groben Sand auffüllen und dafür sorgen, dass sie auch immer schön aufgefüllt bleiben. Ansonsten können Huf- und Hautverletzungen die Folge sein. Hier findest Du eine Verlegeanleitung!

Den Boden in den Nebenräumen (Futter, Sattelkammer, etc...) würde ich erst nach Dacheindeckung verlegen. Allerdings kann man zusammen mit dem Stallboden hier ca. 10 cm ausheben, eine Schutzfolie (damit kein Gras hochwächst) legen und mit groben Schotter auffüllen.


Das Dach:

Das Dach kann man entweder mit Ziegeln oder asbestfreien Bitumenwellplatten decken.

Ziegeleindeckungen benötigen allerdings einen steileren Winkel weswegen sie eher für Satteldächer geeignet sind. Bitumenwellplatten sind einfach zu verlegen und man kann auch Lichtplatten einbauen, um für mehr Tageslicht zu sorgen.

Wie schon erwähnt kommt entweder ein Pultdach oder ein Satteldach in Frage.

 

Ist das Dach fertig kann man daran gehen, die Regenrinnen zu montieren.
An der Rüchseite des Daches (im Falle eines Satteldachen an beiden Seiten!) sollte eine Regenrinne montiert werden. Dies verhindert dass der Boden zu sehr aufweicht und ausserdem kann man das Wasser in einer Tonnen sammeln und für den Gemüsegarten oder anderes verwenden. Man könnte das Wasser auch in eine Pferdeschwemme leiten, falls man eine solche anlegen möchte. Das lohnt aber erst ab einer gewissen Dachfläche.

Die Aussenwände des Stalls kann man mit Brettern entweder horizontal oder vertikal verschließen. Ich bin eher für vertikal weil das meiner Meinung nach einfacher ist als vertikal. Man muß dafür zunächst die Stützpfosten untereinander verbinden. Dies macht man am besten mit 3 Balken. Der erste kommt ca. 30 cm über den Boden. Der zweite kommt in die Mitte und der dritte ist entweder beim Satteldach ganz oben oder beim Pultdach auf Höhe des niedrigsten.

Dann kann man die Bretter vertikal so annageln, dass das Ende der Bretter bis wenige cm über dem Boden endet. Da zwischen den Brettern meist ein Spalt bleibt überbrückt man diesen mit einer schmalen Leiste. Das Holz für die Aussenwand sollte imprägniert sein um es vor der Witterung zu schützen. Möchte man horizontal arbeiten macht man das am besten mit der sog. Stülpschalung.
Bei beiden kann man natürlich auch Fenster aussparen.

In unserer Gegend reicht es, wenn der Stall nur eine normale Außenwand aus Brettern hat. Für unseren Stall in Kanada ist es notwendig ihn zu isolieren und auch eine Innenverkleidung zu machen (ist im Winter ja doch kälter als in good old Austria).

Man kann bei einem Teil des Stalles auch nur bis zur Hälfte verbrettern und dann den oberen Bereich mit Windschutznetzen bespannen. Das ist eine wunderbare Sache, da die Pferde immer Frischluft ohne Zug bekommen!

BILD

Die Ein- und Ausgänge für die Pferde sollten mindestens 1,20 m breit sein und 2,30m hoch. Zudem sollte es immer 2 Ein- bzw. Ausgänge geben um dem rangniedrigeren Tier eine Ausweichmöglichkeit zu geben. Der Liegebereich kann unterteilt sein, damit jedes Pferd seine Ruhe hat wenn es will.

BILD

Nebenräume:
Dazu zählen Futterkammer und Strohlagerraum, Sattelkammer und Reiterstüberl falls vorhanden.
Futterkammer und Strohlager benötigen ein "luftiges" Klima, aber nicht feucht! Das verhindert die Bildung von Schimmel. Den Boden würde ich zunächst mit einer PVC - Folie abdecken um zum einen den Aufwuchs zu verhindern und zum anderen die Feuchtigkeit fern zu halten. In vielen Büchern steht, man soll nun den Boden bis 10 cm über dem Normalniveau betonieren und dazwischen immer wieder Holzlatten hineindrücken, an die man später die Bretter für den Boden befestigen kann. Ich bin nicht sicher, ob nicht nur eine PVC Folie reicht. Über diese würde ich dann im Abstand von ca. 80 cm Balken legen und diese dann mit stabilen Brettern verbinden und somit den Boden schließen. Man könnte da noch Schlitze im Boden berücksichtigen die eine Luftzirkulation ermöglichen. Den Boden in der Sattelkammer und im Reiterstüberl würde ich genauso machen - natürlich ohne Schlitze!
Die Wand sollte zur Wetterseite hin geschlossen sein. Die gegenüberliegende kann man jedoch - sofern der Überstand des Dachen weit genug ist (ca. 1 m) als Schlitzwand anlegen so dass man beim Schließen der Wand immer ein Brett innen und eines Aussen anschlägt. Oder man baut ein einfaches Gitter aus Holzlatten.

Futterstände:
Der Abstand zwischen den Trennwenden sollte ca. 80 cm betragen und mindestens 2,5 m weit + 0,5 m für den Futtertisch sein.

Abschlußarbeiten:

Befestigen von Lecksteinhalter:
Lecksteine, bes. Salzlecksteine sollten meiner Meinung nach immer angeboten werden! Ich würde sie an unterschiedlichen Stellen und auch in unterschiedlichen Höhen befestigen! Ich sehe das bei unseren Pferden - sie strecken sich dann unterschiedlich und das tut ihnen glaub ich gut. Ausserdem würde ich keine fixen Lecksteinhalter verwenden sondern die Steine aufhängen. Die Pferde spielen dann auch etwas damit. Wer sich aber an die Standartmaße halten will sollte den Halter in Höhe von 2/3 des Wiederrists, also ca. in Höhe von 1 m befästigen.

Bau einer Futterraufe:

PVC - Vorhang:

Man verwendet durchsichtige Weich-PVC-Steifen mit einer Breite von 20-40 cm und einer Stärke von 2 - 5 mm. Ich würde eher zu den dickeren tendieren!. Die Steifen müssen auf jeden Fall so montiert werden, dass sie den Boden nicht berühren! Die Streifen sollten mindestens 5 cm überlappen. Man kann auch 2 Schichten machen, was sich in bes. windigen Gegenden bewährt.

Insektenschutz:

Hier in Österreich wird wohl ein PCV Vorhang und ev. diese ekligen Steifen, an denen die Fliegen kleben bleiben als Insektenschutz ausreichend sein.
Wer aber in bes. blutrünstigen Gegend wohnt, wo es jede Menge kleiner Blutsauger gibt wird sich ebenfalls damit beschäftigen müssen.
Zum Glück scheint auf dem Platz wo wir den Stall bauen wollen irgendwas zu wachsen was diese Monster vertreibt. Ich hoffe nur das ich diese Pflanze nicht versehentlich beim Stallbau entferne.
Grundsätzlich gibt es aber jede Menge Pflanzen die einen Duft ausstrahlen den Insekten meiden. Dazu gehöeren z.B:....

Elektroinstallationen

Wasserinstallationen
Dazu gehört das Bohren eines Brunnens. Wie erwähnt sollte diese Arbeit vor der Dacheindeckung vorgenommen werden. Auch wenn der Offenstall an der Hausanlage oder nahe daran ist, lohnt es sich einen Brunnen für die Pferde zu schlagen, da diese bis zu ... l pro Tag trinken.

 

Bepflanzung:

Bei unserem Stall ist dieser Teil nicht erforderlich, da wir wirklich genug Bäume und Sträucher auf den Koppeln haben! Dennoch will ich jede Menge Bepflanzung vornehmen einfach um das Gesamtbild zu verschönern. Bäume locken auch Vögel an und diese fressen lästige Insekten. Ein weiterer Effekt ist der Windschutz und der Schattenspender!Da der Koppelzaun ja an der Vorderseite des Stalles beginnen sollte, um ein "auffressen" von Seiten der Pferde zu vermeiden, bleibt hier also ein hübscher Bereich für z.B. ein Gemüsebeet! Oder ein kleiner Platz zum Sitzen mit einem Griller! Man könnte ihn auch als Parkplatz nutzen falls nötig, oder einen kleinen Hühnerstall anbauen (es geht doch nichts über Freilandeier).

Weide:

 

 

 

 

 



 

IST IN ARBEIT, BITTE GEDULD!

Hallo Wanderreiter! Da wir selber begeisterte Wanderreiter sind, möchten wir auf unserem Grundstück einen Rastplatz für Euch einrichten. Hier könnt ihr Eure Pferde in einer kl. Koppel laufen lassen oder anhängen. Es gibt Zugang zu Wasser um die Pferde zu tränken. Ausserdem liegt immer etwas Heu bereit.
Für den 2 Beiner gibt es eine gemütliche Rastbank.
Wir hoffen damit ein Beispiel für andere Pferdehalter zu setzten und dass es bald viele solcher pferdefreundlicher Rastplätze gibt, so dass sich ein Netzwerk bildet, das alle Wanderreiter nutzen können!
Das ist eine kostenlose Einrichtung, also haltet sie bitte sauber und werft den Müll in die Behälter, damit auch andere nach Euch sich daran erfreuen können. Dort werdet ihr außerdem ein Gästebuch finden. Wir würden uns über einen Eintrag von Euch sehr freuen.